Eine kleine Firmenchronik
Vier Steinmetzgenerationen sind mit dem Namen „Bonnekoh“
verbunden.
Friedrich Wilhelm Bonnekoh, geb.1876 in Nahrodt, Bezirk Altena,
zog 1902 nach Morbach.
Er war ein weitgereister Steinmetz. Ihn führten die Wanderjahre
als Geselle von seinem Heimatort in Westfalen nach Breslau, München
und Rom. In Morbach arbeitete er als Teilhaber mit dem Holzschnitzter
Mettler zusammen bis er 1904 seinen eigenen Betrieb aufbaute.
Damals gab es noch wenig Grabsteine. Die Gräber waren mit
eisernen Grabkreuzen geschmückt. Aber es gab genug Arbeit
für einen tüchtigen Steinmetz.
Nach dem 1. Weltkrieg gab es leider auch einen großen Bedarf
an Ehrenmälern, die in eigener Werkstatt ausgeführt
wurden. So finden wir heute noch die Kriegerehrenmäler in
Osburg, Hundheim, Rapperath, Bischofsdhron, Wirschweiler, Morscheid
usw.
Leider ereilte Wilhelm Friedrich Bonnekoh im Jahre 1923 in seinem
Atelier beim Verrücken des Kriegerdenkmals von Bischofsdhron
durch einen Unfall allzu früh der Tod.
Nun musste mit 19 Jahren schon sein Sohn Friedrich (geb.1902)
den Betrieb übernehmen.
Auch er besaß die Meisterprüfung. Der handwerkliche
Familienbetrieb wurde weiterhin ausgebaut. Viele Kriegsehrenmäler
wurden von Ihm nach dem 2.Weltkrieg ergänzt. Er verstarb
am 31.Juli 1962.
Die Steinmetzwerkstatt übernahm jetzt sein Sohn Otwin (geb.
am 25.Januar 1930). Er war noch Geselle. Aber schon am 8. Januar
1964 legte er in Trier seine Meisterprüfung als Steinmetz
und Bildhauermeister ab.
Sein Sohn Johannes (geb.am 25.März 1955) übernahm 1987
den Elterlichen Betrieb. Mit ihm wurde auch im Jahre 2004 das
Einhundertjährige Bestehen gefeiert. Es führt seit 2010
Fa.Wehmayer-Bug aus Kirchberg unter seiner Mitarbeit den Betrieb fort. |